Das Superwahljahr 2011

Dieses Jahr könnten große Veränderungen in der Politik anstehen. Auch wenn nicht auf Bundesebene gewählt wird, sind die Landtagswahlen doch meist schon ein Indikator dafür, wie die einzelenen Parteien in der Bevölkerung wahrgenommen werden und ob die Bürger mit der bisherigen Leistung zufrieden waren.

Jetzt am Sonntag wird in Hamburg eine neue Bürgschaft sowie die Bezirksversammlungen gewählt. Im März geht es dann so richtig rund: Nicht nur in Sachsen-Anhalt am 20. März, sondern auch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen wird am 27.März ein neuer Landtag gewählt. In Bremen ist am 22.05. Bürgerschaftswahl, am 04. und 11. September dann jeweils eine Ladtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Am 18. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlungen und nachdem Renate Künast für die Grünen antreten und den Amtsinhaber Klaus Wowereit herausfordern wird, darf man durchaus gespannt sein, wie diese Wahlen in der Hauptstadt ausgehen werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ist inzwischen fast zehn Jahre der erste Mann im Stadtstaat und regiert in einer Koalition mit den Linken. Die Grünen könnten erstmals als stärkste Partei aus einer Wahl hervorgehen und wären damit in der Lage, den Regierenden Bürgermeister von Berlin zu stellen und so ein Bundesland zu regieren.

Fest steht in jedem Fall, dass die Bürger im Superwahljahr 2011 wieder die Möglichkeit haben, die Politik der Bundesrepublik Deutschland durch ihre Stimmabgabe mitzugestalten. In insgesamt neun Bundesländern finden Wahlen statt, in sieben Bundesländern wird ein neuer Landtag beziehungsweise Stadtparlament gewählt – wer da zu Hause bleibt, ist selber Schuld.

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