Japan: Die Katastrophe nach dem Tsunami

Am 11.03.2011 wurde Japan in Folge eines Erdbebens der Stärke 9,0 von einem Tsunami mit einer Höhe von bis zu 10 Metern getroffen, die ostjapanische Küste vor Tōhoku ist am schwersten betroffen. Die Flutwellen breiteten sich über den gesamten Pazifikraum aus und trafen die Küsten anderer Länder. Noch Stunden später waren diverse Nachbeben und neue starke Erdbeben zu spüren. Schätzungen sprechen von mindestens 5000 Opfern.

Das Erdbeben verursachte nicht nur einen der schlimmsten Tsunamis der Geschichte, sondern stellte auch die weltweite Atomkraftpolitik in Frage, da durch das Beben und den Tsunami in den Kernreaktorblöcken der Atomkraftwerke Fukushima I, Fukushima II, Onagawa und Tōkai Kernschmelzungen und verherende Explosionen hervorgerufen und diverse Brände in den Reaktoren verursacht wurden.

Ob die Geschehnisse nun allerdings die Atompolitik der Länder nachhaltig verändert werden, ist noch nicht absehbar. Angela Merkel hat bereits beschlossen, für die nächsten drei Monate die Laufzeitverlängerung für Kraftwerke auszusetzen.

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