Alle Artikel mit dem Tag "Filmfans"
Film der Woche
Der Film der Woche Melancholie Web erinnert diese Woche stark an ein Märchen, da der Erzähler gleich zu Beginn des Films die Zuschauer in die vorherige Handlung einweist. Der Sprecher Martin Schubert erzählt, dass vor Jahren die Stadt mit den magischen Blumen gesegnet war, die die Menschen zum Lachen brachten. Aber der böse Thronfolger zerstörte diese und seitdem hält sich die Sage, dass es irgendwo noch eine letzte von den magischen Blumen geben soll.
Natürlich ist der bösartige König darauf aus, diese letzte magische Blume zu zerstören, da er noch immer nicht lachen kann. Doch die Sage bewahrheitet sich, denn in dem Film sind zwei Personen zu sehen, ein Lehrmeister und dessen Lehrling, gespielt von Konstantin Albert und Frank Heusel. Die beiden sind auf dem Weg zu der magischen Blume und ihrer Mission, dessen Extrakt, welches die Menschen zum Lachen bringt, wieder unter die Menschheit zu bringen. Aber werden sie erfolgreich sein?
Der Film der Woche basiert auf einer Idee von Arne Hemmer und Maxi Zimmermann und bringt die Zuschauer wieder zurück in die Kindheit, wo Ronja Räubertochter und Momo noch im Fernsehen liefen – ein Muss für jeden Filmfan.
Film der Woche
Diese Woche präsentieren die Filmfans einen Film der Woche der etwas anderen Art. Herr Banane versucht verzweifelt, seinen Brief noch rechtzeitig zur Post zu bringen, muss sich aber mit den Tücken des Alltags auseinander setzen. Zuerst wird die Fußgängerampel nicht grün, dann schläft Herr Banane an der Ampel ein und verpasst somit seine Chance, noch rechtzeitig die Staße zu überqueren. Dann klaut er sich ein Skateboard, rollt alles und jeden über den Haufen, nur mit dem einen Ziel vor Augen: die Poststelle noch vor 18 Uhr zu erreichen – was er aber vergessen hat: es gibt Postkästen!
In Herr Banane hat es eilig wird allein mit der Hilfe von Legobausteinen eine reale Welt nachgebaut und in kleinster Kleinarbeit eine Geschichte konstruiert. Sowohl die Inneneinrichtung der Wohnung von Herrn Banane als auch die nachgebaute Außenwelt sehen der Realität zum Verwechseln ähnlich. An die kleinsten Details wurde gedacht, selbst ein Autounfall wurde mit eingebaut. Das geduldige Meisterstück könnt ihr euch jetzt hier ansehen!
Colloc ‘Ame – Der Film der Woche
Wer kennt das nicht: die Beziehung ist gerade in die Brüche gegangen, aber der Alltag muss trotzdem weitergehen. Aber wieso kann man die Bilder, die im Kopf wie ein Film ablaufen, nicht abstellen? Und warum können sich die inneren Stimmen nicht mal auf eine Richtung einigen? Der Film der Woche greift genau diese Thematik auf. Er handelt von der Geschichte einer in die Brüche gegangenen Beziehung und den Fragen und Wunden, die danach im Herzen zurückbleiben.
Lena Ramand übernimmt in dem von Kostas Georgiou konzipierten Film der Woche fast jede weibliche Rolle. Krissi, der Charakter der Realität, hat sich von Bodo getrennt, aber wird trotzdem an ihrem Arbeitsplatz durch einen neu erscheinenden Song von Bodo an die gute alte Zeit erinnert und die Wunden werden wieder aufgerissen. Die Gedanken, die durch den Song hervorgerufen werden, werden im Film durch unterschiedliche Charaktere dargestellt – die Lady, die Drama-Queen, die Rationale und die Lethargische – und stehen somit für die unterschiedlichen Richtungen, die letztendlich alle in Krissi vereint sind. Durch dieses filmische Mittel wird die Zerissenheit Krissis sehr schön verdeutlicht und der Zuschauer fühlt mit ihr mit.
Pendel Entertainment setzt hier genau das um, was jeder schon mal durchgemacht hat. Durch die angenehme Bildsprache und Musik, die von Jan Henrik Schimkus komponiert wurde, wird der Film der Woche zu einem Erlebnis, dessen Ende offen bleibt, denn sie geht, geht und geht…
Mission Impossible – The Revenge
Am Anfang erinnert der neue Film der Woche an den deutschen Erfolgsfilm Lola rennt. Der Protagonist steht in einer Telefonzele und hört sich Drohungen an, dass seine Freundin dran glauben müsse. Er rennt los, er rennt und rennt, in der Hoffnung, dass er das Schlimmste noch verhindern kann.
Doch schon bald merkt der Zuschauer, dass der Film der Woche nicht einfach bloß eine Kopie ist. Man könnte meinen, dass man sich in mehreren Filmen gleichzeitig wiederfindet. Durch die geschickt eingesetzten Special Effects, der interessante Schnitt und die gut dargestellten Kampfszenen befndet sich der Zuschauer in einer gut inszenierten Filmwelt.
Entertainment Media Productions setzt sich zusammen aus einer kleinen Gruppe Jugendlichen, die sich hobbymäßig mit dem Bereich Film beschäftigt. Zwar sind sie noch Amateurfilmer, versuchen aber trotzdem, bei jeder Filmherstellung ihr Bestes zu geben. E.M.P. möchten zudem explizit darauf hinweisen, dass all ihre Werke nur zur Unterhaltung dienen und keinesfalls auf irgendeine Weise gewalltverherrlichend sind, sofern das bei einigen Filmszenen angenommen werden könnte.
Final Cut – Ein Studentenprojekt
Im Film der Woche widmen sich vier Studenten des Fachs “Medientechnik und -produktion” einem weiteren Filmprojekt. Diesmal soll es noch anspruchsvoller werden als die Projekte zuvor. Also trifft die Gruppe sich, um bei Pizza und Kölsch Ideen zu sammeln. Rasch einigt man sich auf einen Horrorfilm, der die typischen Klischees und Szenarien beinhalten soll – jedes Gruppenmitglied hat dabei eine besondere, typische Mordszene im Auge. Einer der Studenten stellt die ersten Ideen in das Dokumentationsnetzwerk des Dozenten und Jasmin, einer der Studenten, lädt schließlich die gesamte Gruppe ein, am nächsten Abend die Ideen weiter zu entwickeln.
An diesem Abend werden die vier Freunde jedoch ermordet – und zwar auf mysteriöser Weise jeweils so, wie sie es als Idee für den Horrorfilm geäußert hatten. Der Zuschauer hat Anfangs noch einzelne Mitglieder der Gruppe in Verdacht, muss diese Vermutung allerdings korrigieren, als auch das letzte Gruppenmitglied ermordet wird. Wer könnte noch von den Ideen der Studenten gewusst haben? Wer ist der ominöse Mörder im schwarzen Anzug? Und welchen Zweck verfolgt er mit seinen furchtbaren Taten? Die Antwort auf diese Fragen liefert das überraschende Ende des Films.
7th Sense Production legt in diesem Filmfans Beitrag sehr viel Wert auf die Umsetzung von typischen Horrorfilmelementen; die Musik wird passend eingespielt und die Motive erzeugen ein unwohles Gefühl. Angst, Spannung, Ungewissheit, Schaudern, Erschrecken – das sind die Emotionen, die mit Final Cut beim Zuschauer erfolgreich hervorgerufen werden.
Abgezeichnet – der Film der Woche
“Das Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi.“ – Wieviel Wahrheit in dieser Zeile steckt, beweist der junge Zeichner, der uns in seine eigene Welt entführt. In ihr verschwimmen Traum und Wirklichkeit zu einem untrennbaren Ganzen. Mit etwas Phantasie ist vieles möglich, jedoch nicht alles, wie auch der junge Zeichner feststellen muss.
Abgezeichnet bietet den Filmfans diese Woche ein Filmereignis der besonderen Art. So kommt der Film komplett ohne Dialoge aus, sondern transportiert die Botschaft allein durch die Bilder und die Musik. Man bekommt sogar den Eindruck, dass nicht die verfilmte Geschichte an sich im Vordergrund steht, sondern eher der Gedanke, der hinter dem Konstrukt steht.
Mit einer ungewöhnlichen, aber durchaus ansprechenden Kameraführung gelingt es Maik Viertel, die Emotionen auf den Zuschauer zu übertragen. Doch auch die beiden Protagonisten des Films, Manuel Schneidewind und Marie Lechtschewski, tragen ihren Teil durch ihre unbefangene Art vor der Kamera dazu bei. Drehbuchautor und Regie führte Martin Lechtschewski, dem es gelungen ist, einen Gedanken, den jeder von uns schon ein Mal hatte, gekonnt auf der Leinwand zu inzenieren – unbedingt zu empfehlen, besonders für die sevenload Filmfans.
Unusual – Der Film der Woche
Stellt euch vor, ihr werdet von einem Telefonanruf geweckt. Am anderen Ende spricht ein Mann, der behauptet, euren Partner in seiner Gewalt zu haben und damit droht, ihn umzubringen. In solch einer Situation findet sich Franka (Suntje Freier), die Protagonisten in dem Film der Woche. Der Film heißt Unusual und hier ist der Name Programm.
Würdet ihr so einen Anruf ernst nehmen? Franka tut es und versucht, alles mögliche zu tun, um die Gefahr von ihrem Freund Patrick abzulenken. Als Polizistin hat sie da die besten Voraussetzungen, nur leider steht ihr Vater und Chef nicht wie erwartet hinter ihr und Franka ist auf sich allein gestellt. Geleitet von den Instruktionen des Entführers und ihrem ehemaligen Arbeitskollegen Karsten (Ugur Tasbilek), fährt sie zu einem verlassenen Haus, in dem sie Patrick (Michael Wanker) und Karsten in einer, so scheint es zumindest, eindeutigen Situation vorfindet.
Durch gekonnte und teilweise verwirrende Sprünge zwischen dem gegenwärtigen Geschehen und Rückblicken baut sich eine Spannung auf, die mit den großen Thillern unserer Zeit durchaus mithalten kann. Nach und nach werden kleine, aber wichtige Details bekannt und natürlich wird nicht auf den auflösenden Überraschnungsmoment am Ende des Films verzichtet. Produziert wurde Unusual von Two For Twenty Films und ist im Rahmen des ersten “Shoot & Cut” Wettbewerb von Slashcam und Sony entstanden.
Film der Woche
Der Film der Woche Sacred Tree von Zorica Vilotic handelt von zwei Biologiestudenten, Ralf (Peter Windhofer) und Sonja (Gloria Dürnberger), die bei der Recherche zu ihrer Abschlussarbeit im alten Buch der Heilpflanzenkunde eine alte Landkarte mit der Wegbeschreibung zu dem heiligen Baum finden, der schon seit dem Mittelalter für seine heilende Wirkung bekannt ist.
Der Baum soll angeblich jede erdenkbare Krankheit heilen, wurde bisher aber noch gar nicht erforscht, da niemand dessen Standort ausmachen konnte. Die zielstrebige Sonja überredet Ralf sich mit ihr auf die Suche nach dem Baum zu begeben. Sie gehen zusammen in den Wald, aber je näher sie sich laut der Karte in die Nähe des Baums begeben, desto deutlicher wird dessen ungemeine Wirkung. Sonja wird ohnmächtig und Ralf muss sich um sie kümmern, ohne zu wissen, was mit ihr los ist.
Mitten in der Nacht wird Ralf wach und bemerkt, dass Sonja sich nicht mehr in der Hütte befindet. Er begibt sich in den dunkelen Wald, voller Sorge um seine Kommilitonin. Er findet sie, verfolgt sie und wird dann von hinten angegriffen… Ein Trip, der ihr Leben verändern wird – jetzt hier auf sevenload!
Film der Woche
Lichtspieltheater ist der neue Film der Woche, in dem die Tücken, die ein erstes Date mit sich bringen kann, gekonnt in Szene gesetzt werden. Nick (Hendrik Flacke) führt seine Herzensdame Jo (Lilith Weber) ins Kino, um sich “Lonely Betty” anzusehen, den Nick allerdings schon in- und auswendig kennt.
Der Film auf der Leinwand scheint die Gedanken der beiden im Kino auszusprechen und es wird deutlich, dass Nick seine Nervosität nicht wirklich unter Kontrolle hat. Anstatt sich um Jo zu kümmern, flüchtet er immer wieder aus dem Kino und erzählt Waldi (André Dudda), dem Mann hinter der Theke, von seinem Date. Da Waldi ein Womanizer zu sein scheint, holt sich Nick ein paar Tricks von ihm und versucht, bei Jo zu landen. Ob es ihm am Ende gelingt?
Der Film wurde von André Dudda geschrieben und von Stefan Birnbaum, André Dudda und Marie Wildenhain produziert und gibt’s nun zum Ansehen hier auf sevenload. Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem Film der Woche!
Film der Woche
Der Film A Letter From A Dead Man erzählt die Geschichte von Joans (Adrian Keilbart), der an einer paranoiden Schizophrenie leidet. Schon seit einiger Zeit befindet er sich bei seinem Psychiater, Dr. Schlesiger (Michael Ewert), in Behandlung. Durch die Einnahme von Medikamenten verbesserte sich sein Zustand zunehmend. Doch Eines Tages setzt er seine Tabletten ab, wodurch die Symptome seiner Krankheit wiederkehren und nun sogar verstärkt auftreten. Von nun an findet er jeden Morgen ein Buch auf seinem Schreibtisch und Jonas meint, dass alles, was in diesem Buch geschrieben steht, in Wirklichkeit eintreffe.
Sein Psychiater lässt ihn in Folge dessen mit der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung in eine psychiatrische Klinik einweisen, wo Jonas sich letztendlich umbringt und alle weiteren Geschehnisse in einem Brief festhält, welchen er seinem Psychiater Dr. Schlesinger hinterlässt. A Letter From A Dead Man ist ein Magnus Maria Holzapfel Film und wurde von Woo-the-Dapple produziert. Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Film der Woche der FilmFans auf sevenload.










